Wirkungen der Fahrzeugelektrifizierung auf die Beschäftigung am Standort Deutschland (ELAB)

 In Personalplanung, Trend

Fraunhofer-Institut f. Arbeitswirtschaft u. Organisation IAO, Stuttgart, 2018, 30 Seiten,
Deutsch

Geltungsbereich

Die Studie beruht auf Daten aus der Fertigung der beteiligten Unternehmen (VW, Daimler, BMW, Bosch, ZF, Schaeffler und Mahle). Der dort analysierte Anteil der Beschäftigung repräsentiert mehr als die Hälfte der Wertschöpfungsketten in der Antriebstechnik in Deutschland.

Untersuchte Fragestellung

Die Studie untersucht die Auswirkungen von Elektromobilität auf die Beschäftigung in Deutschland.

Inhalte/Trends

Laut Studie werden in Deutschland durch Elektrifizierung und Produktivität unterm Strich rund 75.000 Arbeitsplätze in der Antriebstechnik wegfallen. Darin ist schon eingerechnet, dass rund 25.000 neue Stellen für Komponenten wie Batterien oder Leistungselektronik entstehen werden. Die Automobilindustrie in Deutschland zählt rund 840.000 Beschäftigte, darunter ca. 210.000 in der Herstellung von Antriebssträngen. Gemessen an der Gesamtzahl der Erwerbstätigen in Deutschland von mehr als 44 Mio. Beschäftigten ist dieser mögliche Arbeitsplatzverlust gering. Doch je nach Betrieb und Region könnten die Folgen beträchtlich sein.

Bewertung

Die Studie liefert eine Prognose über möglichen Auswirkungen und Folgen des Strukturwandels in der Automobilindustrie.

Link zur Studie