Wrike Happiness Index 2019

 In Arbeitnehmerzufriedenheit, Trend

Atomic Research im Auftrag von Wrike, 2019
Deutsch

Bewertung

Die Studie zeigt auf, welche Faktoren das Glücksgefühl der Mitarbeiter beeinflussen und beschreibt Generationsunterschiede.

Untersuchte Fragestellung

Wie glücklich sind deutsche Arbeitnehmer und welche Faktoren sind dafür ausschlaggebend?

Inhalte/Trends

89 % der Deutschen sind glückliche Arbeitnehmer. Im Vergleich der Generationen zeigt sich, dass Arbeitnehmer aus der Generation Z mit 93% Zufriedenheitsquote am glücklichsten sind. Wichtig sind allen Arbeitnehmern vor allem die Vergütung, flexible Arbeitszeiten und die Sinnhaftigkeit der Arbeit. 24% der Befragten, die im Job unzufrieden sind, schätzen auch die Beziehung zu ihrem Manager als sehr schwach ein. Bei zufriedenen Mitarbeitern hat nur 1 % eine sehr schwache Beziehung zur Führungskraft. Obwohl Millennials als schwierig zu führen gelten, bewerten diese die Beziehung zur Führungskraft am besten. Die Zufriedenheit im Job steht mit der Identifikation mit der Unternehmensphilosophie in Verbindung. 47 % der zufriedenen Mitarbeiter stehen hinter der Philosophie ihres Unternehmens, während 82 % der unzufriedenen Mitarbeiter dies nicht tun. In Unternehmen mit mehr als 10.000 Mitarbeitern kennt jeder Zehnte nicht die Philosophie des Unternehmens – hier bezeichnen sich die wenigsten Mitarbeiter als sehr glücklich. Die Deutschen verbringen ihre Mittagspause am liebsten mit ihren Kollegen. Dies wirkt sich positiv auf die Zufriedenheit aus. Von den unzufriedenen Arbeitnehmern nimmt die Mehrheit ihr Mittagessen allein zu sich. Die Gestaltung der Mittagspause könnte sich in den nächsten Jahren ändern, denn 22 % der Generation Z beschäftigen sich in der Mittagspause lieber mit Social Media statt mit den Kollegen – bei den Millennials sind es nur 12 %. Auch Team-Events, wie After Hours oder gemeinsamer Sport, erhöhen das Glücksgefühl.

Geltungsbereich

Es wurden 4.009 Arbeitnehmer aus Unternehmen mit mehr als 200 Mitarbeitern in Deutschland (1.002), Großbritannien, Frankreich und den USA befragt.

Link zur Studie