HR-Report 2019 – Schwerpunkt Beschäftigungseffekte der Digitalisierung

 In Digitalisierung, Trend

Institut für Beschäftigung und Employability IBE und Hays, 2019, 36 Seiten
Deutsch

Bewertung

Die Studie zeigt neben positiven Auswirkungen des digitalen Wandels auf die Beschäftigung im Unternehmen auch relevante Handlungsfelder auf.

Untersuchte Fragestellung

In welchen Funktionsbereichen sind in den nächsten fünf Jahren qualitative Beschäftigungseffekte zu erwarten? Welche Kompetenzen muss der Einzelne mitbringen um seine Beschäftigungsfähigkeit zu erhalten? Was sind die aktuellen Einstellungskriterien? Welche Anforderungen werden an Führungskräfte und an die Unternehmenskultur gestellt?

Inhalte/Trends

Der digitale Wandel wirkt sich über alle Fachbereiche hinweg positiv auf die Beschäftigung aus. In Summe rechnen die Befragten mit mehr Chancen als Risiken. Vor allem in der IT wird die Zahl der Arbeitsplätze wachsen: Mehr als die Hälfte der Befragten erwarten hier positive Beschäftigungseffekte. Auch im Vertrieb und im Marketing sowie in Forschung und Entwicklung rechnen die Befragten mit deutlicheren Jobzuwächsen. Neue Berufsbilder entstehen nach Ansicht der Entscheider vor allem in der Forschung und Entwicklung, in der IT sowie im Marketing. Um die Beschäftigungsfähigkeit von Mitarbeitern zu sichern, gilt eine lebenslange Fort- und Weiterbildung als das wichtigste Instrument. Zudem stehen der Ausbau der Work-Life-Balance und die Zusammenarbeit in gemischten Teams ganz oben auf der Liste der geeigneten Maßnahmen. Um den digitalen Wandel erfolgreich zu gestalten, sind eher Generalisten als Themenexperten gefragt. Zudem setzen Unternehmen häufiger auf erfahrene Experten als Absolventen. Überdies haben kreative Köpfe die Nase gegenüber umsetzungs- bzw. prozessorientierten Mitarbeitern vorn.

Geltungsbereich

Onlinebefragung von 868 Entscheidern (65 % aus Deutschland, 18 % aus der Schweiz und 17 % aus Österreich).

Link zur Studie