Anforderungen der digitalen Arbeitswelt

 In Allgemein

IW Consult GmbH, Bundesverbandes der Personalmanager (BPM), 2018, 71 Seiten
Deutsch

Geltungsbereich

Online-Befragung von rund 700 Personalmanagern.

Untersuchte Fragestellung

Die Studie beleuchtet, welche Anforderungen sich an Weiterbildung und digitale Bildung für den Arbeitsmarkt ergeben und wie sich die Bedeutung verschiedener Qualifikationen und Kompetenzen in der Unternehmenspraxis entwickeln wird.

Inhalte/Trends

Neben beruflichem Fachwissen werden insbesondere soziale und personale Kompetenzen sowie IT-Anwenderkenntnisse bei den Mitarbeitern vorausgesetzt. Am besten ist der derzeitige Kompetenzbedarf beim beruflichen Fachwissen gedeckt. Im Bereich der Veränderungsbereitschaft und Flexibilität zeigt sich dagegen die größte Lücke. Die Mehrheit der Personalmanager ist sich darin einig, dass die Bedeutung von sozialen und personalen Kompetenzen, IT-Kompetenzen und beruflichem Fachwissen in den kommenden fünf Jahren in ihrem Unternehmen zunehmen wird. Neben der Veränderungsbereitschaft und Flexibilität werden dabei IT-Anwenderkenntnisse am häufigsten genannt. Außerdem erwarten fast alle Personalmanager, dass die Digitalisierung in den kommenden fünf Jahren voraussichtlich zu zusätzlichen Kompetenzanforderungen und der Entstehung von neuen Tätigkeitsfeldern führen wird. Ein Großteil der Befragten geht davon aus, dass der Personalbedarf an qualifizierten Mitarbeitern steigen- und der Bedarf an Mitarbeitern ohne eine abgeschlossene Berufsausbildung weiter abnehmen wird. Bislang werden digitale Lernmedien in den befragten Unternehmen vornehmlich zur Vermittlung von beruflichem Fachwissen und IT-Kenntnissen eingesetzt. Zur Förderung von sozialen und persönlichen Kompetenzen kommen diese bislang deutlich seltener zum Einsatz. Mehr als 50% der Personalmanager gehen davon aus, dass der Einsatz in kommenden fünf Jahren stark zunehmen wird.

Bewertung

Die Studie gibt einen Überblick über die aktuell gefragten Kompetenzen in der Arbeitswelt der Zukunft und einen Ausblick auf die zu erwartende Entwicklung.

Link zur Studie