Xing Gehaltsstudie 2021 (repräsentative Studie zum Thema Lohn)

 In Allgemein

Marketagent im Auftrag von Xing, 2021
Deutsch

 

Bewertung

Die Studie belegt, dass ein Großteil der Arbeitnehmer sich neue Modelle vorstellen könnte, um Leistung und Arbeit anders zu entlohnen.

Untersuchte Fragestellung

Die Studienteilnehmer wurden zum Thema Gehalt befragt.

Inhalte/Trends

Die Ergebnisse zeigen, dass knapp zwei Drittel der Deutschen (64 %) und sieben von zehn Österreichern (70 %) mit ihrer Entlohnung zufrieden sind. Dennoch würde es jeweils die Mehrheit begrüßen, wenn es in ihren Unternehmen mehr Informationen über die Gehaltsstrukturen und eine offenere Diskussion zur Vergütung gäbe. Einer der Gründe sei, dass damit bestehende Ungerechtigkeiten abgeschafft und die noch vorhandene Gehaltslücke zwischen Frauen und Männern geschlossen werden könnten. Sowohl in Deutschland als auch in Österreich ist jeweils rund ein Drittel der Befragten der Meinung, dass männliche Arbeitnehmer in ihren Unternehmen bevorzugt behandelt werden, was die Gehälter und Chancen betrifft. Jeweils mehr als die Hälfte der befragten Deutschen und Österreicher wünscht sich eine Diskussion über neue Vergütungsmodelle. Gut die Hälfte der Studienteilnehmer (55 %) plädiert dafür, dass bei der Festsetzung der Gehaltshöhe nicht mehr allein die Präsenzzeit zugrunde gelegt wird. Statt sich nur an der Anwesenheit zu orientieren, sollten nach Ansicht der Befragten die Leistung und das Erreichen festgesetzter Ziele auch berücksichtigt werden, ebenso wie Kollegialität und gute Zusammenarbeit. Darüber hinaus müssten Kreativität und Einfallsreichtum in die Leistungsbewertung einfließen. Bei der Frage welche Vergütungsbestandteile für die Studienteilnehmer neben den klassischen monetären infrage kämen, wurden an erster Stelle zusätzliche Urlaubstage, gefolgt von vergünstigten Produkten und Dienstleistungen genannt. Ein Firmenwagen wird laut den Ergebnissen immer weniger interessant für die Mitarbeiter. Das gilt zwar insbesondere für Frauen, aber zunehmend auch für Männer, von denen sich in beiden Ländern nur noch knapp 30 % wünschen, vom Arbeitgeber einen Dienstwagen gestellt zu bekommen.

Geltungsbereich

Für die Studie wurden 1.000 Erwerbstätige in Deutschland, 500 Arbeitnehmer in Österreich sowie 500 Beschäftigte in der Schweiz befragt.

Link zur Studie