Weiterbildung 2025

 In Allgemein

Bitkom Akademie, HRpepper Management Consultants, 24 Seiten, 2020, Deutsch

 

 

Bewertung

Die Studie zeigt auf, wie Weiterbildung zukünftig aussehen könnte. Ergänzend werden Erkenntnisse über die Rolle der Weiterbildung in Zeiten der Corona-Krise geliefert.

Untersuchte Fragestellung

Welche Formate und Inhalte werden die Weiterbildungslandschaft im Jahr 2025 prägen? Welchen Einfluss hat die Corona-Krise auf das Thema Weiterbildung?

Inhalte/Trends

Knapp die Hälfte der Befragten gaben an, dass Weiterbildung zurzeit strategisch eingesetzt wird, um Mitarbeiter zum Umgang mit künftigen Veränderungen zu befähigen. Das Ergebnis zeigt jedoch auch, dass mehr als die Hälfte der Unternehmen diese Chance in der aktuellen Situation nicht ausreichend nutzt. Die Aufschlüsselung der Antworten nach Hierarchieebenen ergibt ein differenziertes Bild. Während 80 % der Teilnehmenden auf Ebene der Geschäftsführung davon überzeugt sind, dass Weiterbildung aktuell strategisch eingesetzt wird, teilen diese Ansicht nur 42 % der restlichen Belegschaft. 70 % der Befragten sehen heute eine hohe Verantwortung für die persönliche Weiterbildung bei den Mitarbeitern, nur 40 % erkennen eine hohe Verantwortung von HR. Während 82 % der Mitglieder der Geschäftsführung eine hohe Verantwortung bei sich sieht, teilen nur 37 % der restlichen Belegschaft dieses Bild. 75 % wünschen sich, dass Mitarbeiter in Zukunft ihre Weiterbildung komplett eigenverantwortlich organisieren. Die Teilnehmenden sind jedoch nur verhalten optimistisch, ob dieser Zustand in fünf Jahren schon Realität sein wird. Während der Coronavirus-Krise haben 31 % der Befragten mehr Arbeitszeit mit Weiterbildung verbracht, wobei vor allem kostenfreie Online-Seminare, Webkonferenzen und Workshops besucht wurden. Allerdings war knapp die Hälfte nur teilweise oder gar nicht zufrieden mit den Weiterbildungsangeboten der letzten Wochen. 52 % gehen davon aus, dass sich die Budgets für Weiterbildung in Zukunft vergrößern werden. Ein Großteil der Befragten geht davon aus, dass Lernformate aufgrund einer geringeren Aufmerksamkeitsspanne kürzer werden (61 %), der Kostendruck ansteigt und Präsenzformate seltener werden (59 %). Gleichzeitig betrachtet die Mehrheit diesen Ausblick jedoch als nicht wünschenswert.

Geltungsbereich

Es wurden rund 400 Personen aus verschiedenen Hierarchiestufen, Unternehmen und Branchen befragt.

Link zur Studie