The Workforce View in Europe 2019

 In Arbeitnehmerzufriedenheit, Mitarbeiterbindung, Recruiting, Trend

ADP, 17 Seiten, 2019
Deutsch

Bewertung

Europaweite, breit angelegte Befragung zu Themen der aktuellen Arbeitswelt und den Zukunftserwartungen aus Arbeitnehmerperspektive.

Untersuchte Fragestellung

Es wird die Einstellung der Arbeitnehmer zur aktuellen Arbeitswelt und zu den Erwartungen, die Arbeitnehmer an ihren Arbeitsplatz der Zukunft knüpfen, untersucht.

Inhalte/Trends

Ein Fünftel der europäischen Arbeitnehmer ist besorgt über den Brexit, während mehr als die Hälfte mit erheblichen Veränderungen aufgrund von Automatisierung rechnet. Die Generation Y erwartet die einschneidendsten Auswirkungen. Das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten hat wieder zugenommen. Neun von zehn Befragten gaben an, dass sie glauben, die für den Erfolg ihrer Karriere benötigten Fähigkeiten zu besitzen. Ältere Arbeitnehmer liegen in dieser Beziehung vorn. Die Zahl der Beschäftigten, die es in Erwägung ziehen freiberuflich tätig zu werden, ist seit 2016 auf 15 % gesunken. Fast zwei Drittel der Befragten gaben an, unbezahlte Überstunden zu machen. Sie erklärten, durchschnittlich fünf Stunden pro Woche ohne Bezahlung zu arbeiten. Mehr als ein Viertel der Beschäftigten glaubt, dass ihr Arbeitgeber t nicht an ihrem psychischen Wohlbefinden interessiert ist, während sich fast jeder Dritte nicht wohl dabei fühlt, ein psychisches Gesundheitsproblem am Arbeitsplatz offenzulegen. 56 % der Arbeitnehmer würden, eine 4-Tage-Arbeitswoche bevorzugen. 44 % würden unter Beibehaltung ihres Gehalts lieber an vier Tagen länger arbeiten. 13 % würden hingegen eine 4-Tage-Arbeitswoche mit Standardarbeitszeit zu einem reduzierten Gehalt vorziehen. Fast ein Viertel bezeichnet schlechtes Management als die größte Ursache für Produktivitätsverlust. Fast zwei Drittel der Arbeitnehmer würden in Betracht ziehen, nach einem anderen Arbeitsplatz zu suchen, wenn sie feststellten, dass es in ihrem Unternehmen ein ungerechtes Lohngefälle zwischen den Geschlechtern gibt.

Geltungsbereich

An dieser Untersuchung nahmen europaweit 10.585 Angestellte teil.

Link zur Studie