The Future of Work: Productive Anywhere

 In Allgemein

Accenture, 24 Seiten, 2021
Englisch

 

Bewertung

Die Studie zeigt auf warum sich viele ein hybrides Arbeitsmodell wünschen. Inkl. Handlungsempfehlungen zur Stärkung der Beziehung von Arbeitnehmenden und Arbeitgebenden.

Untersuchte Fragestellung

Die Studie untersucht, was Beschäftigte brauchen, um gesund und produktiv zu sein.

Inhalte/Trends

Insgesamt 83 % der weltweit Befragten halten hybrides Arbeiten, bei dem sie die Möglichkeit haben, zwischen 25 % und 75 % der Zeit remote zu arbeiten, für optimal. 40 % der Interviewten haben das Gefühl, überall produktiv arbeiten und sich gesund fühlen zu können. Wiederum 85 % dieser Mitarbeiter: innen geben an, eine längerfristige Beschäftigung bei ihrem derzeitigen Unternehmen anzustreben. Weltweit wünschen sich drei von vier Befragten aus der Generation Z (die nach 1993 Geborenen) mehr Möglichkeiten, persönlich mit Kollegen: innen zusammenzuarbeiten – ein höherer Anteil als bei der Generation X (66 %) und den Babyboomern (68 %). Der Studie zufolge liegt der Unterschied in Deutschland zwischen den Beschäftigten, die überall produktiv sind (33 %) und denjenigen, die unkonzentriert und frustriert sind (13 %), nicht am Stress, sondern darin, ob auf individueller und organisatorischer Ebene die Voraussetzungen dafür gegeben sind, um ortsunabhängig produktiv zu sein. Weltweit haben 63 % der befragten Unternehmen Modelle entwickelt, die Beschäftigten die Möglichkeit geben, remote oder vor Ort zu arbeiten. Die überwiegende Mehrheit (69 %) der Firmen mit negativem oder keinem Wachstum konzentriert sich jedoch immer noch auf den physischen Standort ihrer Mitarbeiter: innen und bevorzugt entweder Arbeitsplätze, die ausschließlich vor Ort oder remote vorhanden sind. In Deutschland gaben 34 % der Befragten an, während der Pandemie bisher an einem festen Standort gearbeitet zu haben. Dabei sind 25 % der Deutschen der Meinung, dass sie remote produktiver tätig sein können und sich gesünder fühlen.

Geltungsbereich

An der Studie beteiligten sich 9.326 Beschäftigte aus 11 Ländern.

Link zur Studie