So gut sind HR-Abteilungen

 In Allgemein

Trendence Institut GmbH, 28 Seiten, 2019, Deutsch

 

Bewertung

Die Studie zeigt mögliche Handlungsfelder zur Verbesserung der HR-Arbeit auf und liefert eine Argumentationsgrundlage für die Erweiterung des Angebotes.

Untersuchte Fragestellung

Die Studie beschäftigt sich mit der Frage, wie Personalverantwortliche sowie Fach- und Führungskräfte die Arbeit von HR-Abteilungen sehen.

Inhalte/Trends

Jede zweite Fachkraft hält den Bereich Personalgewinnung für optimierungsbedürftig. Obwohl 72 % der HR-Verantwortlichen hier mit ihrer Leistung zufrieden waren, verneinen die befragten Fachkräfte diese Einschätzung. Nur 49 % der Fach- und Führungskräfte sind mit den Leistungen von HR im Bereich Personalgewinnung zufrieden. Nur Ein Viertel der befragten Personalverantwortlichen hat die Candidate Experience genauer unter die Lupe genommen. Damit wissen die meisten nicht, wie sie bei ihren Bewerbenden wahrgenommen werden und wie erfolgreich ihre Maßnahmen und Angebote sind. 45 % der Personalverantwortlichen sind mit ihren Leistungen im Bereich Personalentwicklung unzufrieden. Hier ist die größte Übereinstimmung von Eigen- und Fremdwahrnehmung auszumachen, denn bei den Fach- und Führungskräften sind es ebenso wenig. Fast die Hälfte ist mit dem Bereich Personalentwicklung also auf beiden Seiten unzufrieden. Damit ist die Personalentwicklung der insgesamt am schlechtesten bewertete Bereich im Human Resources. Aus Sicht der Personalverantwortlichen besteht hier vor allem Schulungsbedarf hinsichtlich Feedbackkultur und Führungskräfteentwicklung. 9 von 10 Mitarbeitenden fordern flexible Arbeitszeiten – doch nicht alle Unternehmen bieten diese bereichsübergreifend an. 92,5 % der befragten Fach- und Führungskräfte finden flexible Arbeitszeiten wichtig bis sehr wichtig. 55,8 % der Personalverantwortlichen bieten diese auch bereits ihren Mitarbeitenden an. Der Rest bietet die Option nur für einzelne Gruppen an. Ein kleiner Teil von 2,3 % offeriert grundsätzlich keine flexiblen Arbeitszeiten.

Geltungsbereich

Befragt wurden 500 Personalverantwortliche und 1.400 Fach- und Führungskräfte.

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