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Personalentwicklung 2025: Digitale Weiterbildung im Wandel

siepmann|media + research, 2025, Deutsch

Bewertung

Die Studie „Personalentwicklung 2025: Digitale Weiterbildung im Wandel“ bietet einen Überblick über den aktuellen Stand des digitalen Lernens und zeigt auf, wie Unternehmen Technologien, hybride Formate und Erfolgsmessung in der Personalentwicklung einsetzen.

Untersuchte Fragestellung

Wie setzen Unternehmen digitales Lernen ein? Welche Strategien und Technologien be­stimmen die Personalentwicklung? Und wie werden Lern­erfolge gemessen und für Unternehmensentscheidungen genutzt?

Inhalte/Trends

Laut der Studie „Personalentwicklung 2025: Digitale Weiterbildung im Wandel“ liegt ein klarer Schwerpunkt auf der strategischen Verankerung von digitalem Lernen. Viele Unter­nehmen verfolgen eine klare Lernstrategie, die digitale Formate als festen Bestandteil der Personalentwicklung vorsieht. Gleichzeitig zeigt die Studie, dass der Reifegrad stark variiert: Ein Teil der Unternehmen plant digitale Lernangebote systematisch und verknüpft sie mit Kompetenzmodellen, während andere noch überwiegend auf isolierte Lernmaßnahmen ohne strategische Integration setzen.

Besonders deutlich wird der wachsende Einfluss neuer Technologien. Der Einsatz von KI, adaptiven Lernsystemen und Microlearning nimmt zu. KI wird vor allem zur Inhaltskurierung, für personalisierte Lernpfade und zur Automatisierung administrativer Prozesse genutzt. Microlearning gilt als bevorzugtes Format für zeitlich flexible Wissens­vermittlung, während adaptive Systeme Lerninhalte dynamisch an den Leistungsstand und das Lernverhalten der Lernenden anpassen.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Erfolgsmessung von Lernmaßnahmen. Während viele Unternehmen Teilnahmequoten und Feedback erfassen, messen weniger Organisationen tiefergehende KPIs wie Kompetenzzuwachs, Performance-Impact oder Transfer in den Arbeitsalltag systematisch. Unternehmen, die bereits über strukturierte Lernökosysteme verfügen, nutzen häufiger digitale Learning Analytics zur Steuerung und Weiterentwicklung ihrer Weiterbildungsstrategien.

Die Studie zeigt außerdem, dass hybride Lernmodelle, also eine Kombination aus digitalen Modulen und Präsenzphasen, zunehmend an Bedeutung gewinnen. Unternehmen nutzen diese Formate, um Lernprozesse flexibler zu gestalten, Kosten zu reduzieren und gleich­zeitig soziale Interaktion und praktisches Üben zu ermöglichen. Besonders in größeren Organisationen haben hybride Programme die klassischen Präsenzformate weitgehend abgelöst.

Darüber hinaus werden folgende Herausforderungen sichtbar: begrenzte Ressourcen, mangelnde Datenkompetenz für Learning Analytics und die Notwendigkeit, Führungskräfte stärker in Lernprozesse einzubinden. Gleichzeitig berichten zahlreiche Unternehmen von positiven Effekten digitaler Weiterbildung: höhere Nutzungsraten, verbesserte Skalierbarkeit und eine bessere Anpassbarkeit von Lerninhalten an unterschiedliche Zielgruppen.

Geltungsbereich

Die Studie basiert auf einer Befragung von Unternehmen aus der DACH-Region, die unter­schiedliche Größenklassen und Branchen abdecken.

Link zur Studie

 

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