Morning Reattachment to Work and Work Engagement During the Day: A Look at Day-Level Mediators

 In Allgemein

Universität Mannheim S. Sonnentag und K. Eck, Portland State University Charlotte Fritz, Universität Ulm Jana Kühnel, 28 Seiten, 2019
Englisch

Bewertung

Die Studie beschreibt die positiven Effekte einer gezielten mentalen Vorbereitung auf den Arbeitstag. Mit Empfehlungen für Unternehmen.

Untersuchte Fragestellung

Die Probanden wurden 2-mal täglich (zum Zeitpunkt des Beginnes des Arbeitstages und am Ende des Arbeitstages) zu ihren Aktivitäten befragt.

Inhalte/Trends

Berufstätige, die sich morgens schon mental auf die Arbeit vorbereiten – sich also über bevorstehende Aufgaben, Herausforderungen und mögliche Lösungsansätze schon im Vorfeld Gedanken machen – sind am Arbeitsplatz engagierter. Morgens beim Frühstück oder unter der Dusche die mentale „To-Do-Liste“ für den bevorstehenden Arbeitstag durchzugehen, ist für die Zufriedenheit und Leistungsfähigkeit von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern genauso wichtig wie das Abschalten nach der Arbeit. Auf Grundlage dieser Erkenntnisse schlagen die Forscherinnen Unter-nehmen neue Verfahren vor, mit denen sie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dabei helfen können, sich bereits zu Beginn des Arbeitstags mit ihren Aufgaben zu befassen. Möglich wäre es zum Beispiel, den Angestellten am Anfang jedes Arbeitstages ein paar Minuten für sich zu geben, Checklisten oder kurze Planungstreffen zu Beginn des Arbeitstages anzubieten oder ihnen mehr Freiheiten bei der Umsetzung der Aufgaben einzuräumen.

Geltungsbereich

Es wurden 151 Probanden aus einem breiten Spektrum an Industriezweigen befragt, unter anderen aus dem Finanzsektor, der öffentlichen Verwaltung, des Informations- und Kommunikations- sowie dem Gesundheitssektor.

Link zur Studie