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Leadership Studie 2025

Atreus / Heidrick & Struggles, 2025, Deutsch

Bewertung

Die Leadership Studie 2025 bietet einen umfassenden Einblick in den Transformationsdruck deutscher Un­ternehmen und macht deutlich, welche Faktoren aktuell ihre Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit prägen.

Untersuchte Fragestellung

Wie bewerten deutsche C-Level-Führungskräfte ihre wirtschaftliche Situation, ihre Innovationsfähigkeit, ihre Investitionsbereitschaft, die Anforderungen an ihre Führung sowie den aktuellen Stand der KI-Integration? Welche strategischen Prioritäten ergeben sich daraus?

Inhalte/Trends

Die Leadership Studie 2025 zeigt, dass viele Unternehmen den Innovationsbedarf zwar erkennen, aber nur zögerlich investieren. Zwar priorisieren 56 % die Einführung von KI in Prozessen und Pro­dukten, doch mehr als die Hälfte investiert weniger als 5 % des Umsatzes in Innovation. Zwei Drittel der Befragten haben KI bislang kaum integriert und befinden sich überwiegend in Pilotphasen. Gleichzeitig wird die wirtschaftliche Lage als belastend beschrieben. Mehr als die Hälfte verfehlte im ersten Halbjahr 2025 ihre Ziele und viele rechnen für die zweite Jahres­hälfte mit stabilen, aber nicht deutlich besseren Ergebnissen.

Führungskräfte sehen Anpassungsfähigkeit (60 %), effektive Kommunikation (50 %) und Offenheit für neue Technologien (ca. 50 %) als zentrale Future Skills. Die Fähigkeit, Talente zu gewinnen und zu halten, sowie Innovationskraft bleiben ebenfalls entscheidend. 74 % stufen die Unternehmenskultur als wichtigen oder sehr wichtigen Innovationsfaktor ein. Sie gilt als wesentliche Voraussetzung für Technologieeinführung und Veränderungsfähigkeit.

Bei den strategischen Prioritäten stehen die Anpassung des Geschäftsmodells, Produktinnovationen, technische Modernisierung und Automatisierung im Vordergrund. Die Investitionen konzentrieren sich vor allem auf die Einführung von KI in einzelnen Bereichen, die Produktentwicklung und den Kompetenzaufbau der Mitarbeitenden. Gleich­zeitig zeigt sich eine ausgeprägte Risikoaversion: Mehr als die Hälfte der Befragten sieht hohe Risiken bei Technologieinvestitionen, deren Nutzen noch nicht vollständig klar ist. Nur rund 11 % sind sehr bereit, große technologische Risiken für Wettbewerbsvorteile einzugehen.

Nach Einschätzung der Führungskräfte erfordert Innovation insbesondere Risikobereit­schaft, dedizierte Ressourcen, Förderpersonen sowie eine start-up-ähnliche Kultur. Zur Vorbereitung auf neue Technologien setzen viele Unternehmen auf Pilotprojekte, Work­shops, praktische Erfahrungen und Trainingsprogramme. Externe Expertise gewinnt an Relevanz. Mehr als die Hälfte der Unternehmen nutzt gelegentlich oder regelmäßig Interim-Manager, um in Transformationsphasen Tempo, Know-how und Umsetzungsstärke zu gewinnen.

Geltungsbereich

Es handelt sich um eine Online-Befragung von 796 Führungskräften auf C-Level, Senior Executives, Aufsichtsräten, Gründern und Interim Managern aus Deutschland.

Link zur Studie

 

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