Künstliche Intelligenz in der Personalarbeit

 In Allgemein

BPM, 12 Seiten, 2019
Deutsch

Bewertung

Die Studie liefert einen Einblick über den Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Personalarbeit und unterstreicht, dass sich die Personaler der Verantwortung beim Einsatz bewusst sind.

Untersuchte Fragestellung

Wie wird mit dem Thema: Künstliche Intelligenz in der Personalarbeit umgegangen?

Inhalte/Trends

Knapp drei Viertel der Befragten beschäftigten sich bereits mit dem Thema Künstliche Intelligenz (KI) in der Personalarbeit: 41 % der Personaler prüfen derzeit, ob KI-basierte Technik einen Nutzen für das eigene Aufgabenfeld hat. 16 % planen den Einsatz konkret. Weitere 16 % der Befragten gaben an, dass sie bereits KI-basierte Technik in der Personalarbeit in ihrem Unternehmen einsetzen. 26,5 % hingegen machen deutlich, dass diese Technologie für sie überhaupt nicht in Frage kommt. Die Befragten thematisieren das Einhalten ethischer Grenzen, Haftung und Rechen-schaftspflichten sowie die Transparenz der Technologie. Die Hälfte der Befragten fühlt sich vor der Einführung der in ihren Unternehmen bereits eingesetzten Techniken nicht ausreichend informiert. Es besteht ein starker Wunsch, Best-Practice-Beispiele von HR-Tech Uses Cases zur Verfügung gestellt zu bekommen oder über Trainings bzw. Ansprechpartner besser auf neue Technologien vorbereitet zu werden. Gleichzeitig empfinden die Befragten Druck durch Branchentrends (38,9 %) und die jeweilige Geschäftsführung (28,3 %), KI-Technik in HR einzusetzen. Inhaltlich erwarten die Befragten die größten Veränderungen durch KI in der Personalarbeit bei der Mitarbeiter-Suche (40,6 %) und Mitarbeiterverwaltung (25,3 %). 45 % sprachen sich klar dafür aus, dass eine Maschine niemals die finale Entscheidung in einem Personalauswahlprozess ausüben darf. Ganz gleich, ob es sich nun um eine Einstellung, eine Beförderung oder auch eine Entlassung handelt.

Geltungsbereich

Umfrage unter 1.032 Personalmanager aus unterschiedlichen Branchen.

Link zur Studie