Jobs der Zukunft

 In Allgemein

Deloitte, 31 Seiten, 2020, Deutsch

 

 

Bewertung

Die Studie identifiziert Berufe, die schwer zu automatisieren sind und auch in der Zukunft verstärkt nachgefragt werden.

Untersuchte Fragestellung

Die Studie untersucht, wie Nachfrageveränderungen und neue Technologien die Arbeitswelt bis 2035 verändern werden.

Inhalte/Trends

Automatisierungstechnologien werden künftig im Schnitt etwa ein Drittel (35 %) der jetzt noch von Menschen erbrachten Arbeitszeit oder der entsprechenden Tätigkeiten ersetzen. 65 % der Arbeitszeit können, laut Studienergebnissen, auch künftig nicht durch Technologien ersetzt werden. Am wichtigsten werden danach Robotics-Technologien und Data Analytics sein. Robotics-Technologien werden rund die Hälfte der entfallenden Arbeiten übernehmen und durch Data Analytics lassen sich laut der Prognose 8 % der automatisierbaren Aufgaben erledigen. Insgesamt können 1,1 Millionen Jobs verloren gehen, da sie leicht ersetzbar seien und weniger nachgefragt würden. Gleichzeitig geht die Studie optimistisch davon aus, dass 2,1 Millionen neue Arbeitsplätze entstehen in Bereichen, in denen der Mensch unersetzlich sei und die überdurchschnittlich nachgefragt würden. Die Jobs der Zukunft lokalisiert die Studie in den Bereichen Gesundheitswesen, Lehre und Management. Was das Zukunftspotenzial betrifft, so liegt das Berufsfeld Gesundheit durch hohe Nachfrage und geringe Ersetzbarkeit der Tätigkeiten ganz vorne. Die Prognose geht davon aus, dass dort rund 759 000 zusätzliche Jobs entstehen; das entspricht einem Zuwachs von 26 %. In Ausbildung und Lehre rechnet man mit über einer halben Million neuer Arbeitsplätze, das wären 20 % mehr als heute. Und im Bereich Unternehmensführung/-organisation, Recht und Verwaltung werden 427 000 zusätzliche Stellen erwartet.

Geltungsbereich

Die Analyse wurde für Deutschland durchgeführt.

Link zur Studie