Golden Age Index

 In Personalplanung, Recruiting

PwC Deutschland, 2018, 57 Seiten
Englisch

Geltungsbereich

Die Analyse beruft sich auf Daten aus dem Jahr 2016. Für den Index wurden vor allem die Arbeitsmarktzahlen der damals 35 OECD-Staaten analysiert.

Untersuchte Fragestellung

Es wird analysiert wie es um die Integration älterer Menschen in den weltweiten Arbeitsmarkt bestellt ist.

Inhalte/Trends

Die Zahl der älteren Arbeitnehmer steigt in Deutschland wieder. So gehen derzeit 70 % der 55 bis 64 jährigen einer Beschäftigung nach. 2003 waren es nur 39 %. Weniger deutlich, aber ebenfalls sichtbar sind die Veränderungen bei den 65- bis 69-Jährigen. In dieser Altersgruppe arbeiten mittlerweile 15 %. 2003 lag hier die Quote bei 6 %. Deutschland hat in den vergangenen Jahren mit den größten Fortschritt erzielt und steht heute auf Rang 14 des Index. Auf Platz eins steht wie schon in den Vorjahren Island. Rang zwei belegte Neuseeland. Den dritten Platz sicherte sich Israel, außerdem schafften es Estland, Schweden, Japan, Südkorea, Norwegen, die Vereinigten Staaten und Chile unter die Top-10. Als Gründe für die positive Entwicklung in Deutschland nennt die Analyse die stabile Konjunktur, die Hartz-Gesetze und die Mentalität. Ältere Arbeitnehmer werden heutzutage in den meisten Betrieben für ihr Know-how und ihre Erfahrung geschätzt. Ob dieser Trend anhält, ist jedoch fraglich. Denn schon jetzt hat mehr als eine Million Beschäftigte die sogenannte „Rente mit 63“ beantragt. Diese Entwicklung wird sich früher oder später auch in den Beschäftigungsquoten deutlich niederschlagen. Ebenfalls als bedenklich eingestuft wird die Tatsache, dass sich die Älteren zu wenig weiterbilden.

Bewertung

Die Studie erfasst wie gut die Wirtschaftsleistung älterer Arbeitnehmer genutzt wird und zeigt auf welche Vor- und Nachteile dies mit sich bringt.

Link zur Studie