Die Kunst des Führens in der digitalen Revolution

 In Digitalisierung, Führung

Kienbaum Institut, StepStone GmbH, 2018, 28 Seiten
Deutsch

Geltungsbereich

Online-Befragung von 13.500 Fach- und Führungskräften.

Untersuchte Fragestellung

Die befragten Mitarbeiter beurteilten den Führungsstil ihres Chefs, die Vorgesetzten machten Angaben zum eigenen Verhalten.

Inhalte/Trends

Die Mehrheit der Fachkräfte wünscht sich eine transformationale, strategische oder ethische Führungskraft. Mitarbeiter, die nach den bei ihnen beliebten Prinzipien geführt werden, sind mit ihrer Arbeit zufriedener, innovativer und haben seltener die Absicht, zu kündigen. Ethische und transformationale Führung rufen außerdem höhere Identifikation mit dem Arbeitgeber und mehr Engagement hervor. Die Vorgesetzten selbst verorteten sich in der Umfrage überwiegend in den drei beliebten Führungsstilen. Das wiederspricht oftmals der Einschätzung der Mitarbeiter. Laut den befragten Angestellten ist der direktive Führungsstil in Deutschland am weitesten verbreitet (54 %). Im Gegensatz dazu fanden nur 29 % der Studienteilnehmer strategische Komponenten im Führungsverhalten der Chefs wieder, 21 % transformationale. Und nur 9 % bescheinigten ihrem Chef, dass er sich im Alltag vor allem an moralischen Werten orientiere. Weiterhin geht die Studie darauf ein wie sich unterschiedliche Führungsstile auf die Indikatoren wie Arbeitszufriedenheit, Kündigungsabsicht, Work Engagement, Identifikation mit dem Unternehmen, emotionale Identifikation mit dem Unternehmen und die Innovationsleistung im Team auswirken.

Bewertung

Lesenswerte Studie mit Handlungsempfehlungen für Führungskräfte, um die zentralen Herausforderungen der Digitalisierung zu meistern.

Link zur Studie