Alles was zählt: Die harte Währung der Transformation
Kienbaum & Advyce, 2025, Deutsch
Bewertung
Die Studie „Alles, was zählt: Die harte Währung der Transformation“ zeigt, welche Faktoren die Transformationsfähigkeit deutscher Unternehmen bestimmen und welche Rolle HR dabei spielt.
Untersuchte Fragestellung
Welche Faktoren sind für die Transformationsfähigkeit deutscher Organisationen entscheidend – und welche Bedeutung haben Kompetenzen, Führung und Strukturen dabei?
Inhalte/Trends
Die Studie „Alles, was zählt: Die harte Währung der Transformation“ verdeutlicht, dass die Kompetenzen der Mitarbeitenden der wichtigste Treiber für Transformation sind. Insbesondere Technologie- und Datenkompetenz sowie die Verfügbarkeit von Schlüsselpersonal sind dabei ausschlaggebend. Unternehmen, die diese Kompetenzen gezielt aufbauen, erreichen eine deutlich höhere Transformationsfähigkeit.
Eine weitere zentrale Rolle spielt die Führung. Auffällig ist dabei die Diskrepanz in der Wahrnehmung: Während Vorstände ihre Führungsqualität überwiegend positiv einschätzen, bewerten Projektleitungen diese deutlich kritischer. Dieses Auseinanderklaffen erschwert eine realistische Einschätzung der Transformationsfähigkeit und beeinflusst die Umsetzung von Veränderungen.
Strukturen und Prozesse wirken dagegen stabilisierend. Kleinere Unternehmen weisen aufgrund flacherer Hierarchien und weniger Komplexität eine höhere Transformationsfähigkeit auf. Im Branchenvergleich stehen Technologieunternehmen an der Spitze, während der öffentliche Sektor die geringste Transformationsfähigkeit aufweist.
Von hoher Bedeutung sind auch Systeme: Moderne, skalierbare IT-Systeme werden als wesentlicher Hebel für Transformation identifiziert. Fehlen diese, werden Veränderungsinitiativen gebremst – unabhängig von Vision oder kulturellen Faktoren.
Die Studie macht zudem deutlich, dass Purpose, Vision und Mission in Unternehmen zwar stark betont werden, sie jedoch nur einen vergleichsweise geringen Einfluss auf den Transformationserfolg haben.
Geltungsbereich
Online-Befragung von 127 Teilnehmenden aus verschiedenen Branchen und Unternehmensgrößen, von denen knapp die Hälfte in Führungspositionen und 29 % auf Geschäftsführungs- oder Vorstandsebene tätig sind.
Link zur Studie
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