Arbeit und Qualifizierung in der digitalen Welt

 In Digitalisierung

Bitkom, 2017, 15 Seiten
Deutsch

Geltungsbereich

Für die Umfrage wurden 1.010 Bundesbürger ab 14 Jahren befragt, darunter 551 Erwerbstätige bzw. 462 Erwerbstätige in einem abhängigen Beschäftigungsverhältnis sowie 459 Nutzer digitaler Lernformate.

Untersuchte Fragestellung

Die Studienteilnehmer wurden gefragt welche Rolle Weiterbildung im digitalen Zeitalter spielt? Welche Rolle Digitalkompetenz zukünftig für ihren Arbeitsplatz spielen wird? Wie, wann und in welchen Themen sie sich persönlich weiterbilden?

Inhalte/Trends

Der Mehrheit der Berufstätigen fehlt es für Weiterbildungen an Zeit und Angeboten, um mit den Anforderungen der Digitalisierung Schritt halten zu können. 77% sind der Ansicht, dass Digitalkompetenz zu einer Kernkompetenz werden wird. 8% gaben sogar an, dass Digitalkompetenz in Zukunft die wichtigste Fähigkeit von Arbeitnehmern sein wird. Allgemein gibt es ein breites Bewusstsein für die Bedeutung von lebenslangem Lernen im digitalen Zeitalter. 92% der Befragten sagen, dass lebenslanges Lernen im Zusammenhang mit Digitalisierung immer wichtiger wird, 89% sind der Meinung das Weiterbildungen zu Digitalthemen die Chancen auf dem Arbeitsmarkt erhöhen und 88% das Weiterbildungen zu digitalen Technologien Voraussetzung für Erfolg im Beruf sind. 75% aller Befragten übernehmen die Verantwortung für ihre Weiterbildung und finanzieren diese selbst. Sie besuchen z. B. Weiterbildungen zu Computerprogrammen. Allerdings stehen bei privaten Weiterbildungen nicht nur Digitalthemen im Vordergrund. Am populärsten ist das Thema “Ernährung und Kochen”. Wieviel Zeit in eine private Weiterbildung investiert wird variiert von 30 Min./Woche bis zu mehreren Tagen/Woche.

Bewertung

Der Umfragebericht gibt einen Überblick wie Erwerbstätige dem digitalen Zeitalter begegnen und zeigt Handlungsfelder für Politik und Wirtschaft auf.

Link zum Umfragebericht